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Home Presseartikel 4.4.2022: Kirchen und Kino: Das neue Evangelium

4.4.2022: Kirchen und Kino: Das neue Evangelium

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Am Montag, 4. April  setzen die UCI-Kinowelt Bad Oeynhausen, das Dekanat Herford-Minden und das Kulturreferat "KuK!" des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho die fünfzehnte Staffel ihrer gemeinsamen Reihe "Kirchen+Kino" fort.

Gezeigt wird die mit vier deutschen Filmpreisen ausgezeichnete deutsche Produktion "Das neue Evangelium" aus dem Jahr 2021.

Filmstart ist erneut montags um 19.30 Uhr in der UCI-Kinowelt in Bad Oeynhausen, Mindener Str. 36.

Tickets gibt es wie gewohnt schon ca. eine Woche im voraus online unter www.uci-kinowelt.de bzw. vor Ort zu den Öffnungszeiten des Kinos zu kaufen.

Die Teilnahme am Film setzt das Vorliegen der jeweils aktuellen Corona-Vorgaben voraus. Dies sind (Stand 24.02.21) das Vorlegen eines 2-G Nachweises (geimpft oder genesen) ein Test allein reicht für den Kinobesuch nicht aus. Außerdem ist auch ein amtliches Ausweispapier mit sich zu führen, damit stichprobenhafte Kontrollen möglich sind.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist, nach aktuellem Stand, nicht nur im Foyer und in Bewegung sondern auch am Platz zu tragen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie vor dem Filmstart bis auf weiteres nicht zu Gesprächen bei Sekt und Selters einladen, sondern stattdessen bitten, direkt auf Ihrem Sitz Platz zu nehmen.

Zum Inhalt:

Zwischen Dokumentarfilm, Spielfilm und politischer Aktionskunst inszeniert Theaterregisseur Milo Rau in der süditalienischen Stadt Matera, dem Schauplatz zahlreicher Jesusfilme und in unmittelbarer Nähe zu den von der Agrarmafia beherrschten Tomatenplantagen, das „Neue Evangelium“, eine moderne Geschichte eines Schwarzen Jesus mit radikal aktuellen Bezügen. Dem Cast aus Laiendarstellerinnen gelingt eine erstaunlich gute Verbindung von spirituellem Gleichnis und politischem Lehrstück.

Indem die Flüchtlinge aus Afrika in die Rollen von Jesus, seinen Aposteln und ihren Widersachern schlüpfen, entsteht eine aktuelle Auseinandersetzung mit dem Wirken und der Botschaft Jesu, die deren Bedeutung auch für die heutige Zeit überzeugend hervorhebt. Eine anregende Mischung aus Passionsgeschichte und politaktivistischer Dokumentation, die aufs Konkrete gerichtet ist und deshalb politischen Signalen Vorrang vor einer differenzierteren Analyse gibt. 

Deutschland Deutschland/ Schweiz/ Italien 2020

Regie: Milo Ra

Länge: 107 Min.

Sehenswert ab 14.

Film des Monats(CH) April 2021

Kinotipp der Katholischen Filmkritik 399 / Dezember 2020

Bildrechte: Port au Prince Pictures

Trailer: Link

Alle Termine für Bad Oeynhausen, Kurzbeschreibungen, Filmkritiken und die Trailer finden Sie für die laufende Staffel auch unter  www.kirchen-und-kino.de.