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Home Presseartikel 14.03.2020: Leben im Sterben; Infotag zur Woche für das Leben

14.03.2020: Leben im Sterben; Infotag zur Woche für das Leben

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Am 14. März 2020 lädt das Bildungshaus Liborianum in Kooperation mit dem Caritasverband für das Erzbistum Paderborn zu einen speziellen Informationstag mit Fachreferentinnen aus den Bereichen der Palliativ- und Hospizdienste ein.

Die Veranstaltung dient gleichzeitig als inhaltliche Vorbereitung für die ökumenisch getragene 'Woche für das Leben' und ihrem Themenschwerpunkt  "Leben im Sterben".

Referentinnen:

Gerda Graf ist Pionierin auf dem Gebiet der Hospizarbeit und Expertin für Palliative Care. Sie ist seit 1993 stellvertretende Vorsitzende der ambulanten Hospizbewegung Düren-Jüllich e.V. und Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes e.V.

Meike Schwermann ist Lehrbeauftragte an der FH Münster im Fachbereich Pflege und Gesundheit. Sie ist Sprecherin der AG Hospizkultur und Palliativversorgung in stationären Einrichtungen der Altenhilfe (DGP mit DHPV) und Mitglied im Beirat der Zeitschrift für Palliativmedizin.

Veranstaltungstag: Samstag, 14. März 2020; 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr;  (9.30 Uhr Stehkaffee)

Veranstaltungsort: IN VIA Hotel, Giersmauer 35, 33098 Paderborn

Teilnahmegebühr :20,- € (inklusive Verpflegung)

Kontakt & Information: Dr. Werner Sosna, Tel. 05251 125-4463

Anmeldung: Tel. 05251 125 4462 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Veranstaltungsflyer: Download hier

Eingeladen sind alle Interessierten

  • aus den Kirchengemeinden
  • aus  caritativen Einrichtungen, Verbänden, Beratungs- und Bildungseinrichtungen
  • haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Palliativ- und Hospizdiensten

Leben im Sterben:

Worum geht es? Die Palliativbewegung ist „die menschlichste Antwort auf die Bedürfnisse von schwerkranken und sterbenden Kindern, Erwachsenen und gebrechlichen älteren Menschen, um sicher zu stellen, dass sie bis zum Ende betreut werden können.“ (Päpstl. Akademie für das Leben).
Doch nach wie vor wird versucht, Situationen des unerträglichen Leidens mit der Forderung nach aktiver Sterbehilfe zu beantworten. Der Ruf nach dem erlösenden Tod ist nicht selten der Wunsch nach Nähe und Begleitung, die Bitte, nicht allein gelassen zu werden.
Deshalb stellen die katholische und die evangelische Kirche mit der diesjährigen Woche für das Leben die Sorge um die Sterbenden in den Mittelpunkt. Menschliches Leid und erfahrene Not dürfen nicht verdrängt werden, sondern bedürfen unserer Zuwendung. Hospizdienste und palliative Betreuung geben dieser mitmenschlichen Solidarität größtmöglichen Ausdruck. Und gerade dort, wo noch „Zeit“ bleibt, gewinnt der Rückblick auf das Ganze des eigenen Lebens unschätzbaren Wert.

Woche für das Leben:

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 leistet die ökumenische Initiative einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung über den Wert und die Würde des menschlichen Lebens und seinen Schutz in allen Lebensphasen. Die Grundlage der Woche für das Leben bildet das Vorbild Christi in seiner bedingungslosen Zuwendung zu den kranken, schutzbedürftigen und hilflosen Menschen.